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Unser Team
Claudia Fuchs
Mein Name ist Claudia Fuchs, ich bin 1970 in Saalfelden/Salzburg geboren und auch dort aufgewachsen.
1989 übersiedelte ich nach Wien zwecks Aus- und Weiterbildung.
Ich absolvierte als Externistin die Ausbildung zur Kleinkindpädagogin und arbeitete vorerst in einem Privatkindergarten in Wien.

Während meines Studiums der Pädagogik/Sonder -und Heilpädagogik lernte ich unterschiedliche alternativpädagogische Ansätze kennen und war sofort von der Montessoripädagogik begeistert.
Mir war sehr schnell klar, dass ich „ohne“ nicht mehr weiterarbeiten wollte und machte bei Claus-Dieter Kaul die Montessoriausbildung.

Mit dem Diplom kam aber auch die Erkenntnis, dass es sehr schwierig ist montessorianisch zu arbeiten, wenn die Bedingungen nicht stimmen. So wechselte ich zum Montessori-Verein-Mödling (MVM) und arbeitete dort in einem 3-er Team im Kinderhaus und war richtig glücklich das „Erlernte“ endlich „richtig“ in die Praxis umsetzen zu können.

Das Studium, das mir nach zweijähriger Tätigkeit als Pädagogin sehr trocken und für meine tägliche Arbeit nicht sehr „hilfreich“ vorkam, legte ich auf Eis und konzentrierte mich neben der Montessoripädagogik, (aus meiner Sicht) auf „lebendige“ pädagogische Ansätze wie die Wildpädagogik und die Reggiopädagogik.

Zu dieser Zeit hörte ich von der dreijährigen Weiterbildung „Multimediale Kunsttherapie“ und entschloss mich diese zu machen.
Mit der Kunsttherapie kam auch die Auseinandersetzung mit Kunstprojekten im sozialen Raum und die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches - eines Malateliers.
Nach Auflösung des Montessori-Vereines arbeitete ich 1 Jahr ausschließlich als Kunsttherapeutin. Dieses Jahr war sehr intensiv, aber auch lehrreich. Mir wurde bewusst, wie wichtig mir die Arbeit mit Kindern war und so landete ich in der MontessoriKinderWerkstätte (MOKIWE) in Brunn/Gebirge, wo ich die letzten 4 Jahre in einem tollen Team als Montessoripädagogin arbeiten durfte.
Bereichernde Einflüsse für meine Arbeit in diesen 4 Jahren waren für mich die Bewegungsarbeit nach Elfriede Hengstenberg und vor allem das Malspiel von Arno Stern. Ab September 2008 gehöre ich zum Team des Montessorihauses Reisnerstrasse und ich freue mich schon sehr auf meine neue Aufgabe.
Wichtig an meiner Arbeit mit Kindern ist mir der respektvolle Umgang, dazu gehört Förderung der Kreativität, Vermittlung von Selbstbewusstsein und Sozialkompetenz.

„Die harmonische Entfaltung von Kindern ist ein natürlicher und darum langsamer Prozess. Unsere Aufgabe ist es, die rechten Bedingungen dafür zu schaffen, aber nicht, den Prozess zu beschleunigen. Bringen wir es als Erwachsene fertig, diese inneren Prozesse nicht durch unsere Ungeduld zu stören, sondern ihnen den nötigen Nährstoff zu liefern, so lernt das Kind auf eigenen Füssen zu stehen und nicht sein Leben lang von äußerer Führung abhängig zu sein.“

Rebeca Wild
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