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Als mittlere von drei Mädchen verbrachte ich eine schöne Kindheit im Rahmen der Familie auf unserem Bauernhof in Niederösterreich. Wir wuchsen mit Tieren und vielen Kindern in der Nachbarschaft sehr natürlich zu selbständigen Jugendlichen heran. Nach der Pflichtschule zog es mich in die große Stadt, denn ich wollte unbedingt Kindergärtnerin werden. Mit anfänglichen Eingewöhnungsschwierigkeiten und Heimweh habe ich aber meine Ausbildung zur Kindergärtnerin und Hortpädagogin erfolgreich abgeschlossen und in Wien mich tief verwurzelt. Einige schöne Arbeitsjahre und viele Erfahrungen habe ich bei den Wiener Kinderfreunden und in einem privaten Sportkindergarten bis zur eigenen Familienplanung gesammelt. Hochzeit und Geburt von Tochter Christiane 1983 und Stephanie 1986 folgten Schlag auf Schlag. Nachdem ich selbst eine sehr geborgene Kindheit erleben durfte, wollte ich nicht mehr als Kindergärtnerin in ein Angestelltenverhältnis zurückkehren, denn das hätte sich mit unseren Vorstellungen wie „Eltern sein“, nicht vereinbaren lassen. Die Vorstellung, die eigenen Kinder jemanden Fremden anzuvertrauen, während ich mich um die Begleitung anderer Kinder bemüht hätte, schien mir geradezu paradox. So habe ich, um mich rundum ausgelastet zu fühlen, auch noch zwei Tageskinder aus dem Freundeskreis in unseren Alltag integriert. |
Gemeinsam mit meinem Mann hatten wir ein kleines Unternehmen im Bereich Marketing, Werbung und Unternehmensberatung, wo Aufgaben, soweit es sich mit den Kindern vereinbaren ließ oder wir sie auch integrieren konnten, erledigte. 2006 war der Zeitpunkt für persönliche Veränderungen und so hat sich mein Weg mit dem Montessorihaus getroffen, wo all die Bereiche, die ich in meinem bisherigen Leben kennen lernen durfte und gerne mache, verbinden kann. Zu meinen Aufgaben zählen der wirtschaftliche Verwaltungsbereich, Einkauf sowie das Zubereiten des Mittagessens. |